msce – In MemoriamNeben den vielen Aktivitäten rund um das Thema Motorrad sind vor allem persönliche Freundschaften, gegenseitige Wertschätzung und das gute Gefühl der Zusammengehörigkeit das, was die Vereinsmitglieder des msce zusammenschweißt. Das sind Werte, die nicht einfach verschwinden, wenn das Leben zu Ende geht. Deshalb erinnert der msce auf dieser Seite an die Freunde, die uns im Lauf der Jahre verlassen mussten.
Die Zeit! Mensch, Tier, Pflanzen und jedem Lebenist eine bestimmte Zeit gegeben.Die Zeit kommt, die Zeit vergeht,auch wenn man es oft nicht versteht.Die Zeit ist ungreifbar und doch da,erst recht, wenn etwas Schlimmes geschah.Allen, die wir vermissen, sollten wir einenTeil unserer Zeit schenken,in dem wir an sie denken.Doch heilt die Zeit auch Wunden,denn Trost wird mit der Zeit gefunden. Frank Rutkowsky
Hop Sing – Frank Hooß22. 09. 1964 – 13. 12. 2025Die Nachricht löste kurz vor Weihnachten 2025 große Bestürzung beim msce aus: Frank Hooß ist gestorben, gerade einmal 61 Jahre alt, mehr als sein halbes Leben war er Mitglied beim Ensinger Motorsportclub. Bekannt war er den meisten im Club als »Hop Sing«, ein Spitzname, der auf die Figur des Hoss Cartwright aus der TV-Westernserie »Bonanza« zurückgeht. Doch während der Vorname Hoss noch an den Nachnamen von Frank erinnerte, passte die Gestalt des 135-Kilo-Hünen Dan Blocker, der Hoss spielte, so gar nicht zum eher zierlichen Frank Hooß. Der entsprach dafür »Bonanza«-Koch »Hop Sing« – so wurde der zum Spitznamensgeber von Frank Hooß.In Sachsenheim geboren, besuchte Frank dort auch die Grundschule und nahm anschließend beim Kühlerfabrikanten Behr eine Lehrstelle an. Dort wurde der begeisterte Motorradfahrer zum Feinblechner ausgebildet. Beim msce fand er gleichgesinnte Freunde, brachte nach einigen Jahren auch seinen Vater Peter, von dem er die Liebe zu Motorrädern geerbt hatte, zum Verein und engagierte sich viele Jahre lang im Vorstand des Clubs. Später widmete er sich, ohne damit jemals offiziell beauftragt worden zu sein, hingebungsvoll der Pflege des Vereinsheims. Seine professionellen Fähigkeiten aus dem Musterbau bei Behr – insbesondere beim anspruchsvollen Schweißen von Aluminium – nutze er, um die eigenen Bikes zu verbessern und stellte sie auch msce-Mitgliedern uneigennützig zur Verfügung.Etwa 2017 wurde bei Frank ALS diagnostiziert, eine sehr seltene und deshalb kaum erforschte neurologische Erkrankung des motorischen Nervensystems, die sich durch fortschreitende Muskelschwäche und Muskelschwund äußert. ALS ist bislang unheilbar tödlich, bekanntestes Opfer ist der Astrophysiker Stephen Hawking. In der Folge konnte Frank seinen Beruf nicht mehr ausüben, nicht mehr Motorrad fahren und war schließlich dauerhaft auf Pflege angewiesen.An seiner Leidenschaft für schnelle Motorräder änderte das nichts. Wann immer möglich verfolgte er die TV-Übertragungen der Motorrad-Grand-Prix-Rennen.Bilder von Frank sind in der msce-Fotogalerie zu finden.
Hop Sing – Frank Hooß22. 09. 1964 – 13. 12. 2025Die Nachricht löste kurz vor Weihnachten 2025 große Bestürzung beim msce aus: Frank Hooß ist gestorben, gerade einmal 61 Jahre alt, mehr als sein halbes Leben war er Mitglied beim Ensinger Motorsportclub. Bekannt war er den meisten im Club als »Hop Sing«, ein Spitzname, der auf die Figur des Hoss Cartwright aus der TV-Westernserie »Bonanza« zurückgeht. Doch während der Vorname Hoss noch an den Nachnamen von Frank erinnerte, passte die Gestalt des 135-Kilo-Hünen Dan Blocker, der Hoss spielte, so gar nicht zum eher zierlichen Frank Hooß. Der entsprach dafür »Bonanza«-Koch »Hop Sing« – so wurde der zum Spitznamensgeber von Frank Hooß.In Sachsenheim geboren, besuchte Frank dort auch die Grundschule und nahm anschließend beim Kühlerfabrikanten Behr eine Lehrstelle an. Dort wurde der begeisterte Motorradfahrer zum Feinblechner ausgebildet. Beim msce fand er gleichgesinnte Freunde, brachte nach einigen Jahren auch seinen Vater Peter, von dem er die Liebe zu Motorrädern geerbt hatte, zum Verein und engagierte sich viele Jahre lang im Vorstand des Clubs. Später widmete er sich, ohne damit jemals offiziell beauftragt worden zu sein, hingebungsvoll der Pflege des Vereinsheims. Seine professionellen Fähigkeiten aus dem Musterbau bei Behr – insbesondere beim anspruchsvollen Schweißen von Aluminium – nutze er, um die eigenen Bikes zu verbessern und stellte sie auch msce-Mitgliedern uneigennützig zur Verfügung.Etwa 2017 wurde bei Frank ALS diagnostiziert, eine sehr seltene und deshalb kaum erforschte neurologische Erkrankung des motorischen Nervensystems, die sich durch fortschreitende Muskelschwäche und Muskelschwund äußert. ALS ist bislang unheilbar tödlich, bekanntestes Opfer ist der Astrophysiker Stephen Hawking. In der Folge konnte Frank seinen Beruf nicht mehr ausüben, nicht mehr Motorrad fahren und war schließlich dauerhaft auf Pflege angewiesen.An seiner Leidenschaft für schnelle Motorräder änderte das nichts. Wann immer möglich verfolgte er die TV-Übertragungen der Motorrad-Grand-Prix-Rennen.Bilder von Frank sind in der msce-Fotogalerie zu finden.
msce – In MemoriamNeben den vielen Aktivitäten rund um das Thema Motorrad sind vor allem persönliche Freundschaften, gegenseitige Wertschätzung und das gute Gefühl der Zusammengehörigkeit das, was die Vereinsmitglieder des msce zusammenschweißt. Das sind Werte, die nicht einfach verschwinden, wenn das Leben zu Ende geht. Deshalb erinnert der msce auf dieser Seite an die Freunde, die uns im Lauf der Jahre verlassen mussten.
Die Zeit! Mensch, Tier, Pflanzen und jedem Lebenist eine bestimmte Zeit gegeben.Die Zeit kommt, die Zeit vergeht,auch wenn man es oft nicht versteht.Die Zeit ist ungreifbar und doch da,erst recht, wenn etwas Schlimmes geschah.Allen, die wir vermissen, sollten wir einenTeil unserer Zeit schenken,in dem wir an sie denken.Doch heilt die Zeit auch Wunden,denn Trost wird mit der Zeit gefunden. Frank Rutkowsky